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	<title>Gasolin Connection</title>
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	<description>Deutsche Untergrundliteratur zwischen DA &#38; JETZT ...</description>
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		<title>Gasolin Connection</title>
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		<title>Marvin Chlada: Wohin gehen wir, Allen Ginsberg?</title>
		<link>http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/02/24/marvin-chlada-wohin-gehen-wir-allen-ginsberg/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 09:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marvin Chlada]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr ist es nun her &#38; du, Allen Ginsberg, erscheinst mir noch immer als Engel trotz oder gerade wegen deines halbkahlen Schädels &#38; dem grauen Bart. Komisch wenn jemand einen toten Dichter befragt &#38; doch hast du es getan &#8230; <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/02/24/marvin-chlada-wohin-gehen-wir-allen-ginsberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=766&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist es nun her &amp; du, Allen Ginsberg, erscheinst mir noch immer<br />
als Engel<br />
trotz oder gerade wegen deines halbkahlen Schädels &amp; dem grauen Bart.<br />
Komisch<br />
<span id="more-766"></span>wenn jemand einen toten Dichter befragt &amp; doch hast du es getan als du<br />
mit Walt<br />
Whitman im Supermarkt geflirtet &amp; von den Artischocken gekostet hast.</p>
<p>«Wohin gehen wir, Walt Whitman?», hast du wissen wollen &amp; ich frage<br />
mich ob<br />
er dir geantwortet hat damals. Wohin gehen wir, Allen Ginsberg? Sag es<br />
&amp; auch<br />
ob du weiterhin wiederkehren wirst, in dieser engelsgleichen Gestalt, die<br />
mich zu<br />
blenden beginnt bei Nacht &amp; dem Spaziergang durch verlassene Straßen.</p>
<p><em>5. April 1998</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/766/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=766&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Marvin Chlada: Der Dichter als Lumpensammler – Florian Günther hat ausgemistet</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Florian Günther]]></category>
		<category><![CDATA[Marvin Chlada]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Gedicht mit dem Titel «Im Schatten des Meisters» beschreibt der Berliner Fotograf und Autor Florian Günther das Unbehagen, das ihn überkommt, wenn er mit Charles Bukowski verglichen wird. Zwar habe er nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass Bukowski &#8230; <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/02/21/marvin-chlada-der-dichter-als-lumpensammler-florian-gunther-hat-ausgemistet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=758&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2012/02/thomas-gc3bcnther.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-760" title="Thomas Günther" src="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2012/02/thomas-gc3bcnther.jpg?w=300&#038;h=206" alt="" width="300" height="206" /></a>In einem Gedicht mit dem Titel «Im Schatten des Meisters» beschreibt der Berliner Fotograf und Autor Florian Günther das Unbehagen, das ihn überkommt, wenn er mit Charles Bukowski verglichen wird. Zwar habe er nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass Bukowski sein «Held» ist, allerdings:</p>
<p><span id="more-758"></span><br />
«Man traut sich ja schon<br />
gar nicht mehr zu pimpern,<br />
denn eh du dichs<br />
versiehst, steckt einer seinen<br />
Kopf zu dir herein und<br />
sagt: Bukowski hatte<br />
auch ne Frau. Sah<br />
genauso aus wie die.»</p>
<p>Milliarden von Kneipengängen zum Trotz lässt sich das Verhältnis von Günther zu seinem «Helden» Bukowski letztlich als recht nüchtern charakterisieren, vergleichbar der Stellung eines Victor Considerant zu Charles Fourier oder von Jürgen Ploog zu William S. Burroughs. Kurz, da wird nicht auf Bullshit rekurriert, sondern aufs Wesentliche sich konzentriert. Empfehlungen und Weisheiten á la Bukowski, die sich darin erschöpfen, einem Kerl zu raten, erst einmal die Mutter zu vögeln bevor er die Tochter heiratet und sich allem voran vor «Weibern, die außer dicken Titten kaum was aufzuweisen haben» in Acht zu nehmen, finden sich bei Günther jedenfalls nicht.<br />
Treffender als die zahlreichen Vergleiche mit Bukowski scheint mir mit Blick auf die Gedichte von Florian Günther daher Jörg Fausers Rede vom Poeten als Lumpensammler zu sein, als einer, der es «wie die Ratte und der Schakal» gelernt hat, mit den Abfällen auszukommen. Sei’s drum, die von Günther herausgegebene «lesbare Zeitschrift für Literatur» heißt auf alle Fälle «DreckSack» – und soviel ist sicher: Titel und Untertitel sind Programm!</p>
<p>Bei Günther wird der alltäglich produzierte Müll in poetischen Bildern festgehalten, deren Besonderheit es ist, gerade das Zärtliche im Ordinären und das Rohe im Selbstverständlichen so auszuleuchten, dass das darin Gewöhnliche und Unhinterfragte sichtbar wird. Genau da nämlich gilt es hinzuschauen, denn dort, zwischen nacktem Wahnsinn und erzwungenem Überleben, spielt die Musik. Auch in diesem Sinne sind Günthers Gedichte immer ein Stück weit ernüchternd. Ein Grund mehr, das Glas wieder zu füllen.</p>
<p>Eine repräsentative Auswahl seines Schaffens (1989-2011) liefert nun ein im Verlag Peter Engstler erschienener Band, der den augezwinkernden Titel «Ausgemistet» trägt – ein überaus liebevoll zusammengetragenes und gestaltetes «Best of» gewissermaßen, zu dem Hermann Peter Piwitt ein gleichsam informatives wie amüsantes Nachwort beigesteuert hat. Nicht nur Lesemuffel sei darüber hinaus die CD «Schlechte Aussichten» empfohlen: 22 von Günther gelesene Gedichte, musikalisch untermalt von Alexander Krohn. Na denn! Prost!</p>
<p>Florian Günther: Ausgemistet. Gedichte 1989-2011, Verlag Peter Engstler, 16,90 Euro<br />
Florian Günther: Schlechte Aussichten. Gedichte, Distillary Records, 9 Euro (Hörbuch)<br />
Foto oben: Thomas Günther</p>
<p>Weitere Infos und Materialien zum «DreckSack» und seinem Herausgeber Florian Günther finden sich auf <a href="www.edition-luekk-noesens.de">www.edition-luekk-noesens.de</a></p>
<p>Text und Bild aus: DER METZGER, Nr. 99, Februar 2012, herausgegeben von Helmut Loeven (<a href="http://www.buchhandlung-weltbuehne.de">www.buchhandlung-weltbuehne.de</a>)</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/758/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/758/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/758/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/758/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/758/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/758/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/758/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/758/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/758/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/758/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/758/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/758/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/758/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/758/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=758&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jürgen Ploog: A long Shot für Carl, den Survivor</title>
		<link>http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/02/02/jurgen-ploog-a-long-shot-fur-carl-den-survivor/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jürgen Ploog]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tod, der letzte Schnitt hinterlässt immer ein bitteres Gefühl, in dem sich Schmerz &#38; Verlust mischen &#38; auch, weil das Endgültige zu Rückblicken zwingt. Carl &#38; ich waren Verbündete, &#38; im literarischen Sinn Komplizen. Der Umstand, seiner zu gedenken, &#8230; <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/02/02/jurgen-ploog-a-long-shot-fur-carl-den-survivor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=727&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tod, der letzte Schnitt hinterlässt immer ein bitteres Gefühl, in dem sich Schmerz &amp; Verlust mischen &amp; auch, weil das Endgültige zu Rückblicken zwingt.</p>
<p>Carl &amp; ich waren Verbündete, &amp; im literarischen Sinn Komplizen. Der Umstand, seiner zu gedenken, verlangt, an den Zeitpunkt des Ursprungs zurückzukehren. Es war im Mai <span id="more-727"></span>1968, ein denkwürdiges Jahr. Ich hatte auf einem Amerikatrip die Zeitschrift San Francisco Earthquake mit dem Beitrag eines deutschen Autors entdeckt. Es war ein waschechter Cut-up-Text, der mich neugierig machte. Ich wollte wissen, wer dahinter steckte &amp; vermutete das Pseudonym eines ausgeflippten Amerikaners.</p>
<p>Zu meinem Erstaunen antwortete mir der Mann namens Weissner &amp; ein reger Briefwechsel entstand. Er hatte 2 Jahre in New York, San Francisco &amp; Hawaii verbracht &amp; war drauf &amp; dran, nach Deutschland zurückzukehren. Eine langjährige Zusammenarbeit begann.</p>
<p>In Deutschland tat sich einiges auf den Strassen &amp; in den Gehirnen, aber das war nichts im Vergleich zu dem, was drüben lief. Der wache Blick auf dieser Seite des Atlantiks war eindeutig nach Westen gerichtet, &amp; das nicht nur musikalisch. Es war die Zeit, als Rolf Dieter Brinkmann Westwärts 1 &amp; 2 schrieb (erschienen 1975). Es war eine Zeit, als Orte wie Istanbul, Tanger oder Beirut noch weit weg &amp; fremd waren &amp; 1984 als dystopische Vision unerreichbar fern erschien. Es war auch eine Zeit, als noch viel gelesen wurde. Vor allem war es eine Zeit des Auf- &amp; Umbruchs.</p>
<p>Carl &amp; ich hatten biografisch gemein, dass ich 1952 ein Jahr in den USA verbracht hatte &amp; er die Jahre 1966 &#8211; 1968. Von vornherein lief unsere Korrespondenz zweisprachig, nicht entweder/oder, sondern im Sprung von Satz zu Satz. In gewisser Weise war das eine bipolare Sprache, in der Versatzstücke von Deutsch &amp; Amerikanisch nahtlos ineinander übergingen. Ja, Amerikanisch, das heisst, vermischt mit Jargon, Slang &amp; Umgangssprache, orientiert am gesprochenen Wort. Dahinter steckte das Verlangen, von der deutschen Schriftsprache wegzukommen, die sich automatisch einstellte, wenn es darum ging, etwas zu Papier zu bringen.</p>
<p>In dieser Beziehung hatte er mir einiges voraus, denn er war schon früh in den Ami-Jazzkneipen von Heidelberg herumgehangen &amp; dabei auf Gedichte &amp; Geschichten gestossen, die sprachlich &amp; atmosphärisch der schrägen Anderswelt entsprachen, die als hip galt, also anti-bürgerlich, weltoffen &amp; unspiessig. Sie musste einem, der in der Beamtenwelt von Karlsruhe aufgewachsen war, als befreiender Gegenentwurf vorkommen. Der Schritt, Kostproben dieser ungebändigten Stimmen in eine Zeitschrift zu packen, folgte war zwar nicht zwangsläufig, lag aber doch auf der Hand für jemand, der es nicht dabei belassen wollte, im Dunstkreis einer Boheme zu versacken, die sich selbst genügte. Ich sehe darin einen antikünstlerischen Effekt, der einerseits auf einem spezifischen Lebensgefühl frei von Getue &amp; stilisierter Attitüde beruhte &amp; andererseits auf dem Vorsatz, es nicht bei selbstgefälligem Dabeisein zu belassen. Was folgte war KLACTO.</p>
<p>Ende 1968 stand Carl bei mir vor der Tür in Frankfurt in der Ulmenstrasse. Auf welchen Wegen auch immer hatte er Kontakt zu Brinkmann &amp; Ralf-Rainer Rygulla, die gerade an der Anthologie ACID bastelten, die der «neuen amerikanischen Szene» gewidmet war &amp; wie ein Hammer im bundesrepublikanischen «Saustall» einschlug, wie er in einem Brief meinte. Es war klar, dass diejenigen, denen die ungewohnte Schreibweise etwas sagte, es nicht beim Übersetzen von Importware belassen wollten. Die Zeit schien reif, selbst was auf die Beine zu stellen &amp; dem literarischen Establishment zu zeigen, dass der Weihrauch der vor allem von der Gruppe 47 betulich in Szene gesetzten Rituale nicht frei von Muff war.</p>
<p>Jörg Fauser tauchte auf, der in Istanbul schwere Zeiten hinter sich hatte, bemüht, seine ersten Schreibversuche an den Mann zu bringen, &amp; als Versuche waren sie notgedrungen experimentell. Experimentell hiess, rücksichtslos gegenüber hergebrachten Forminhalten. Aug in Aug auch mit den am Rand unter &amp; dem Einfluss von Drogen gewonnenen bahnbrechenden Lebenserfahrungen. «Warum hier haltmachen?» war die Devise. Das Reservoir an dies- &amp; transatlantischem Material schien unerschöpflich, &amp; wir machten uns daran, es in eigener Regie herauszubringen. Dabei kam zunächst UFO heraus &amp; im zweiten Schritt Gasolin 23. Der Vertreib lief grösstenteils über Wintjes ULCUS MOLLE, &amp; das Unternehmen brachte es immerhin auf 9 Ausgaben.<br />
Damals war Gasolin nur eins von vielen Gewächsen im Wald unabhängiger, kleiner Blätter, in dem üppiger Wildwuchs herrschte &amp; der von ikonoklastischen Angriffen auf bestehende literarische Kategorien durchzogen war. Es ging nicht darum, «Texte» zu produzieren, Gedichte, Kurzgeschichten oder gar Romane &amp; auch nicht, eine «Literaturzeitschrift» zu machen (denn die gab es bereits in den Regalen der Buchläden, meist gesponsert von etablierten Verlagen). Schreiben glich einer Überzeugungstat, die aus dem Bauch der Erfahrung kam &amp; Verve, Chuzpe &amp; Rebellisches verlangte. Publizieren lief auf einen revolutionären Akt hinaus.</p>
<p>Jede Jugend lebt ihre eigenen Illusionen, &amp; das gelingt nur, wenn sie nicht weiss, was sie tut. Oder wenn sie es weiss &amp; trotzdem macht. Bei Gasolin &amp; in manch anderen Veröffentlichungen ging es um die Sprache, &amp; zwar eine Sprache, die Widerstand, Abweichung, Ablehnung zum Ausdruck brachte. Die sich nicht darum kümmerte, was Andere, zumal der so genannte Betrieb samt seinen Bütteln &amp; Rechtspflegern dachten. Ja, je mehr sie sich die Augen rieben &amp; die Nase rümpften, desto besser. Alle Mittel waren recht. Tonbandexperimente, Kollaborationen, bei denen der eine weiter machte, wo der andere aufhörte &amp; ein Dritter noch einmal alles verschnitt (remixte). Carl machte das zusammen mit Burroughs &amp; Pélieu («So Who Owns Death TV») &amp; Jan Herman, Carl &amp; ich setzten uns zusammen &amp; heraus kam «CUT UP or SHUT UP» (1972).</p>
<p>Carl wird vor allem für einen Übersetzer gehalten, &amp; das mit vollem Recht. Ich sehe ihn vor allem als Schriftsteller, &amp; das in einer einmaligen Kombination: nämlich als Einheit von Autor &amp; Übersetzer mit der speziellen Fähigkeit, seine Sprache &amp; der des Übersetzten zu einem Amalgam zur Deckung zu bringen &amp; zu verschmelzen. In mancher Hinsicht war das ein alchemistisches Verfahren. Seine grosse Leistung bestand darin, beide Sprachen authentisch zusammenzufügen, so dass sie einen eigenen Tonfall bekamen. Das war das Merkmal von Carls Übersetzersprache, die vor allem in der Übertragung von Burroughs Naked Lunch &amp; kongenial im Fall von «Hank» Bukowski voll zu Geltung kam. Diese Aufgabe verlangte den ganzen Mann, den ganzen Weissner, der auch im Schlaf (wie er einmal sagte) noch mit einem Satz oder einer Formulierung rang.<br />
Ich fürchte, Carl war gezwungen, diesen «Umweg» zu machen, das war er seinem sprachlichen Engagement schuldig, &amp; ich vermute, dass es Phasen gab, in denen ihm der Versuch, sich voll &amp; ganz seinem eigenem Schreiben zu widmen, wie Verrat vorgekommen wäre. Sicher spielte auch die Notwendigkeit mit, sich auf diese Weise seinen Unterhalt zu verdienen, das kann nicht ignoriert werden. Es war der Versuch, seiner Sprache treu zu bleiben, &amp; dazu boten sich vor allem die kontroversen amerikanischen Autoren an.</p>
<p>Gibt es ein Entkommen aus der Tretmühle des Übersetzens? Nur in wenigen Fällen, &amp; wie seine letzten Jahre zeigten, kriegte Weissner auch das scheinbar mühelos hin. Weissner war nie nur Übersetzer, Weissner war Weissner, ein Urgestein bis zum letzten Moment. Ein Survivor, das wusste er. Er kehrte nicht nur geografisch zum Ursprung seine Schreibens zurück &amp; setzte dabei beinah nahtlos mit «Manhattan Muffdiver» &amp; «Die Abenteuer von Trashman» an seinen frühen Arbeiten an, als wären die letzten 30 Jahre mit einem kurzen Seitenblick vergangen. Das war vermutlich als Grundlage gedacht, als Plattform, um den literarischen Neubeginn hieb- &amp; stichfest zu machen. Wie er sagte, schrieb er an 2 oder 3 Romanen gleichzeitig, was das Cutten &amp; die Montagetechnik ohne weiteres möglich macht.</p>
<p>Für ihn gab es nie die Gefahr, sich einvernehmen zu lassen, dazu waren seine Sprache &amp; seine Sicht zu eigenständig. Deswegen ist es unerheblich, wie viel «Eigenes» er hinterlassen hat. Jeder Preis, mit dem hierzulande so fadenscheinig &amp; durchsichtig umgegangen wird, wäre zu schade für ihn gewesen. Er war sprachlich (&amp; in seiner unbestechlichen Haltung) ein Fels in der Brandung des fragwürdigen Gemenges des Literaturbetriebs.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/727/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=727&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Carl Weissner bei ORF 3</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Carl Weissner]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenige Tage vor seinem Tod war Carl Weissner bei ORF 3 in der Sendung «Erlesen» zu Gast.  Als er zum Schluss gefragt wurde, wie sein Roman, an dem er gerade arbeitet, endet, sagte Weissner, er wisse es noch nicht genau, &#8230; <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/02/01/carl-weissner-bei-orf-3/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=719&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2012/02/carl.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-720" title="carl" src="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2012/02/carl.jpg?w=224&#038;h=300" alt="" width="224" height="300" /></a>Wenige Tage vor seinem Tod war Carl Weissner bei ORF 3 in der Sendung <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hc-GjL2DtnY&amp;feature=youtu.be">«Erlesen»</a> zu Gast.  Als er zum Schluss gefragt wurde, wie sein Roman, an dem er gerade arbeitet, endet, sagte Weissner, er wisse es noch nicht genau, «Aber wahrscheinlich sterben sie alle.».</p>
<p>Die Sendung wurde am DI 31. Januar um 21.45 Uhr ausgestrahlt und ist <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hc-GjL2DtnY&amp;feature=youtu.be">hier</a> nachzugucken.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/719/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=719&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>THANK YOU FOR THE WORDS, CARL!</title>
		<link>http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/30/thank-you-for-the-words-carl-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Carl Weissner]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Sprache hat einen grossen Erneuerer, die deutsche Literatur eines ihrer wenigen Schwergewichte verloren. Die Gasolin Connection trauert um einen ihrer engagiertesten Beiträger, seine Freundinnen und Freunde um einen unglaublich herzlichen und grossherzigen Menschen. Carl Weissner fehlt, die Lücke &#8230; <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/30/thank-you-for-the-words-carl-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=699&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Sprache hat einen grossen Erneuerer, die deutsche Literatur eines ihrer wenigen Schwergewichte verloren. Die Gasolin Connection trauert um einen ihrer engagiertesten Beiträger, seine Freundinnen und Freunde um einen unglaublich herzlichen und grossherzigen Menschen. Carl Weissner fehlt, die Lücke ist kaum zu füllen. Er verstarb, 71-jährig, friedlich im Schlaf.</p>
<p><strong><span id="more-699"></span>Nachrufe</strong></p>
<p><strong>Junge Welt: <a href="http://www.jungewelt.de/2012/01-27/012.php">Die letzte Seite Zuerst – Von Franz Dobler</a></strong></p>
<p>Culturmag: <a href="http://culturmag.de/litmag/zum-tode-von-carl-weissner/43638">Muss man im Jenseits auf Giftschlangen achten? – Von Roland Osswald</a></p>
<p>Stadtbekannt: <a href="http://www.stadtbekannt.at/de/magazin/kultur/carl-weissner_-ein-nachruf.html">Carl Weissner: ein Nachruf – Von Markus Brandstetter</a></p>
<p>Zeit: <a href="http://www.zeit.de/kultur/2012-01/carl-weissner-nachruf">Sein Herz gehörte der Underground-Literatur – Von Gerrit Bartels</a></p>
<p>Taz: <a href="http://www.taz.de/Nachruf-Carl-Weissner/!86366/">Der Mann, der Bukowski erfand – Von Ambros Waibel</a></p>
<p>Süddeutsche: <a href="http://www.sueddeutsche.de/85v38P/434816/Fuer-Stromer-Tramps-Verliebte.html">Für Stromer, Tramps, Verliebte – Von Willi Winkler</a></p>
<p>Literaturübersetzer.de: <a href="http://www.literaturuebersetzer.de/">Trinker oder Toaster. Zum Tod von Carl Weissner – Von Ulrich Blumenbach</a></p>
<p>Mannheimer Morgen: <a href="http://www.morgenweb.de/service/archiv/artikel/768111905.html">Meister brillanter Sprachlakonie – Von Georg Spindler</a></p>
<p>Badische Zeitung: <a href="http://www.badische-zeitung.de/literatur-1/underground-als-lebensform--55207153.html">Underground als Lebensform – Von hal</a></p>
<p><strong>Interviews</strong></p>
<p><a href="http://www.stadtbekannt.at/de/magazin/im-gespr_ch/carl-weissner-im-gespr_ch.html">CW im Gespräch mit Markus Brandstetter</a></p>
<p><a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2011/06/17/muss-das-jetzt-sein-–-interview-mit-carl-weissner/">Muss das jetzt sein? (Westdeutsche Allgemeine)</a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2010-03/carl-weissner-interview">«Ich hab&#8217; nicht mehr ewig Zeit» – Gespräch mit der «Zeit»</a></p>
<p><strong>Carl Weissner liest</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NvyYFfEvFpg">«Talkin&#8217; New York» von Bob Dylan</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ekFGSq2ez1Y">«Bobby Brown» von Frank Zappa</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=T6UBoWi_-qo&amp;feature=related">Bukowski</a></p>
<p><strong>TV-Beiträge über Carl Weissner</strong></p>
<p><a href="http://artmetropol.tv/mediadetails.php?key=e40b2d2fee6fdf74a005&amp;title=BUKOWSKI+&amp;+CO%3A+Der+literarische+Übersetzer+CARL+WEISSNER+bei+LATEART.TV">Artmetropol TV</a></p>
<p><a style="color:#ff4b33;font-family:Georgia, 'Bitstream Charter', serif;line-height:1.5;" href="http://www.youtube.com/watch?v=5e2U9YDDjoU">3Sat Kulturzeit</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4ezf4zsZqUw&amp;feature=related">ORF 2</a></p>
<p><strong>Radio-Beiträge</strong></p>
<p><a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/podcast_generator_weissner100.html">Carl Weissner im Gespräch auf Bayern 2</a></p>
<p><strong>Gedenkveranstaltungen</strong></p>
<p>Freitag, 24. Februar 2012, 20 Uhr: Anna Böger auch zum Gedenken an Carl Weissner in der <a href="http://www.hemingway-freiburg.de/">Freiburger Hemingway Bar</a> Texte von Bob Dylan und Jörg Fauser.</p>
<p><strong>Blogs</strong></p>
<p>RealityStudio.org: <a href="http://realitystudio.org/publications/death-in-paris/in-memory-of-carl-weissner/">In Memory of Carl Weissner</a></p>
<p>Jan Herman: <a href="http://www.artsjournal.com/herman/">At Atque Vale</a></p>
<p>William Cody Maher: <a href="http://www.artsjournal.com/herman/2012/01/cody_mahlers_conversation_with_1.html">Cody&#8217;s Conversation</a></p>
<p>Carl Weissners <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/category/carl-weissner/"><strong>Beiträge auf Gasolin Connection</strong></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/699/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/699/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/699/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=699&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Jürgen Ploog, Carl Weissner:  Savannah mon amour (1974)</title>
		<link>http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/16/jurgen-ploog-carl-weissner-savannah-mon-amour-1974/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Carl Weissner]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Ploog]]></category>

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		<description><![CDATA[«Buy the ticket, take the ride», sagt der Ticket Clerk in Baton Rouge, und seine Hand zuckt im violetten Neonlicht. Draußen sind es dreißig Grad im Schatten. Noch eine halbe Stunde bis zur Abfahrt, also lassen wir uns im Lazy &#8230; <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/16/jurgen-ploog-carl-weissner-savannah-mon-amour-1974/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=686&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>«Buy the ticket, take the ride», sagt der Ticket Clerk in Baton Rouge, und seine Hand zuckt im violetten Neonlicht. Draußen sind es dreißig Grad im Schatten. Noch eine halbe Stunde bis zur Abfahrt, also lassen wir uns im Lazy PS Motel für zwanzig Dollar einen runterlutschen. «And make with the tongue ya fucken moolie …»<br />
<span id="more-686"></span>Es war ein weiter Weg von dem Schließfach mit dem Heroin von den Franzosen in der Penn Station morgens um vier bis hier runter in einem Studebaker Jg. 58 mit dem wir angeblich an einem Oldie-Corso auf einer Rennstrecke in Louisiana usw. usw.<br />
«Und? Auch nach Savannah?» fragt der Narcotics Agent, der sich von der Seite an uns rangesägt hat. Er trägt ein Hawaii-Hemd.<br />
«Du bist nicht grau genug für die Stadt.»<br />
«Stimmt. Was bin ich eigentlich &#8211; Filipino? Mestize? Chirikawa?»<br />
«A piece of shit, that&#8217;s what.»<br />
Er folgt uns tatsächlich aufs Klo. Wo wir ihn bewußtlos schlagen müssen, weil wir ihn sonst nie mehr loswerden. Jay reißt ihm ein Stück Hutkrempe ab und stopft es ihm als Knebel in den Mund.<br />
Der Scientologe aus der Nachbarschaft behauptet, er sähe jedem schon von weitem an, wenn er einen Touch Assist braucht, aber auch er muß passen, wenn es um Außerirdische geht. Wie wir es zuletzt erlebt haben bei dem bulligen Schwarzen, der in die Frachtmaschine steigt und sich hinter Philadelphia in eine Umlaufbahn schießt. «Der Neger wird angetörnt von Elektrizität», schreibt McLuhan. Es muß toll sein, wenn man für alles eine Erklärung hat.</p>
<p>Was haben wir sonst noch alles überlebt? &#8230; Die Kneipe mit dem ausgetretenen Linoleum im East Village, Ventilator defekt, Senf verdunstet auf dem Tresen, das Haar der Kellnerin riecht nach altem Fett, blauer Qualm schießt durch den Fallout Shelter.<br />
«Unbekanntes Objekt gesichtet?» Der deutsche Techniker pennte mit offenen Augen vor seinem Monitor. Ein Meteorit durchschlug die Außenhaut. Druckabfall. Er würgte, wurde blau im Gesicht, dann platzte er aus den Nähten. PHUT.<br />
Der Portier schlurft durchs Foyer, bis zu den Knien in Tonbandabfällen.<br />
Joe Colombo wird von einer MP-Salve erwischt, reißt das Maul auf, Kaugummi zieht Fäden zwischen den Zähnen, im Biograph Theater splittert das Glas.<br />
«They need a fag to hang it on», sagt der Hombre in der Snack Bar, wo wir das Attentat auf Bobby Kennedy kurz nach Mitternacht als Wiederholung auf sämtlichen Kanälen zu sehen bekommen. Der Palästinenser hatte eine Kaliber-22 im Hosenbund. «Und so ist er durchs ganze Hotel bis da rauf gekommen? Niemals.»<br />
Kaltes bläuliches Licht vom leeren Bildschirm, ich jage mir auf dem Plastikhocker in der Küche eine Spritze rein, Katzenscheiße auf dem Linoleum, Ray hängt über der Badewanne und kotzt, im Biograph Theater splittert das Glas.<br />
Smog-Alarm in Cleveland. Schwarzer Müll neben dem Freeway, Massenkarambolagen, hustende Sanitäter, Rostschwaden fallen von der Eisenbahnbrücke.<br />
Razzia im Buffalo Bill Hotel in Cody/Wyoming, als Jim Silver grade dabei ist, ein Kilo Shit in seinen Mantel einzunähen. Aus dem Klo zerren sie Lucy Bradshinkel, nackt bis auf ein Paar Reitstiefel, den Dildo noch im Arsch. «Muß dichtmachen», sagt sie ungerührt, «der Saft steht mir schon bis zum Hals.»<br />
Auf dem verschneiten Bildschirm kommt das verzerrte Gesicht des Portiers aus Pasadena hoch, Kaugummifäden zwischen den braunen Zähnen … «Hello, my name is The Clash.»<br />
Joe Colombos Tochter bekommt auf Kosten des Syndikats in Montevideo<br />
Ballettstunden.<br />
Der Agent legt die Zeitung neben sich auf den Sitz, um sich am Sack zu kratzen, ich sehe das AP wire photo von Fred Hurkos, der schon dem Würger voon Boston auf die Schliche gekommen ist, wie er jetzt im Wohnzimmer von Sharon Tate kauert und Witterung aufnimmt.<br />
Wir fuhren auf der Küstenstraße 101 nach Süden bis zu dem baufälligen Haus am Strand von Marina del Ray, wo die Hell&#8217;s Angels gerade dem Sänger von Canned Heat mit der Fahrradkette einen neuen Scheitel zogen. «Entweder du lernst anständig singen, oder wir verfüttern dich an die Haie.» Großes Johoho, Klirren von Bierflaschen, Fürze die widerhallen in ausgeleierten Lederhosen. Freewheelin&#8217; Frank schiffte im Suff in die Verstärkeranlage und kriegte einen Schlag. Ich seh ihn noch, wie der dasteht, seinen verkohlten Schwanz in der Hand.<br />
Dunkle Linie der Palmen entlang der Landzunge. Ölpest. Ein toter Albatross. Eine Ausgabe der Los Angeles Free Press treibt auf dem schwarzen Wasser: Lenny Bruce auf den Fliesen seines Badezimmers, die Augen verdreht, die Spritze noch im Arm.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/686/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/686/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/686/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/686/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/686/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/686/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/686/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/686/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/686/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/686/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/686/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/686/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/686/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/686/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=686&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Michele Necchi: Tiff &#8216;n&#8217; Tina</title>
		<link>http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/05/michele-necchi-tiff-n-tina/</link>
		<comments>http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/05/michele-necchi-tiff-n-tina/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 12:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Michele Necchi]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Schädel gegen die Wand bis zur Besinnungslosigkeit. Der klassische Tod in Gefangenschaft. Ausser Flipper. Der ertrank. Im Kreis schwimmend. Während die Veterinäre auf Selbstmord plädieren, wittert die Freizeitparkdirektion eine Verschwörung. Eine Aktion radikaler Tierschützer, die vor nichts zurückschrecken, &#8230; <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/05/michele-necchi-tiff-n-tina/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=737&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Schädel gegen die Wand bis zur Besinnungslosigkeit. Der klassische Tod in Gefangenschaft. Ausser Flipper. Der ertrank. Im Kreis schwimmend. Während die Veterinäre auf Selbstmord plädieren, wittert die Freizeitparkdirektion eine Verschwörung. Eine Aktion radikaler Tierschützer, die vor nichts zurückschrecken, sie beim potentiellem Publikum in Misskredit zu bringen. Der Umstand, dass neben dem entstellten Kadaver von Tiff die nackte Leiche der Trainerin Tina trieb, erhärtet den Verdacht.</p>
<p><span id="more-737"></span>Es ist einer der ersten warmen Frühlingsmorgen, als man die beiden findet. Pfingstdienstag. Seekuh Brutto, mit der Tiff und seine Artgenossen das Bassin teilen, mampft unbekümmert Fische. Früher hätte man die ganze Geschichte nach ein paar Wochen ad acta gelegt.</p>
<p>«Wir werden wohl nie erfahren …», die Stimme des Direktors versagt. Er trägt einen grünen Strickpullover, eine graue Hose mit Bügelfalten und blaue Crocs. Seine Frau, eine ältere, zierliche Französin, will ihn stützen, doch als er einen Teil seiner unanständig ungeheuren Masse auf ihre Schulter verlagert, bricht sie zusammen. Gemeinsam stürzen die beiden vom Rednerpult, er auf sie, aus anderthalb Metern Höhe. Was reicht, um das holde Geschöpf regelrecht platt zu machen.</p>
<p>In der ersten Reihe kriegt der eine oder andere ein paar Blutspritzer ab. Die Kinder, die gekommen sind, um ihren Lieblingsdelphin zu beweinen, kreischen, verwerfen die Hände und laufen wild durcheinander. Die kunstvoll arrangierten Blumenbouquets werden in den Asphalt gestampft. Die Highheels von Frau Direktor stuhlt es ab, aus einem Loch in ihren baren Füssen windet sich ein Mehlwurm und robbt sich unter die Tribüne in Sicherheit. Ein Eckzahnsplitter spickt just ins Auge des kleinen Tim, der fortan im Dorf als «Pirat Augenbinde» bekannt sein wird. Der Direktor taucht später als eines der ersten Todesopfer des berüchtigten «Choking Game» – eines autoerotischen Würgespiels für Jung und Alt – im helvetischen Raum in der Boulevardpresse auf.</p>
<p>Aber eben. «Wir werden wohl nie erfahren …» Das war gestern. Heute spähen elektronische Augen zwischen die Zeiträume der humanen Absenz. Rein in den Kontrollraum.</p>
<p>D<em>ie Wände sind weiss gekachelt, die äussere Umgebung feindlich. Alle Geräusche gedämpft, wie in Glas gepackt. Täglich wird er mehrmals für kurze Zeit herausgeholt. Fremde klatschen – johlen, wenn er erscheint. Ein guter Junge, der tut, was man ihn lehrte. Scheint zu lachen, wenn er weint. Die Welt in Schwarzweiss, 30 x 6 x 10 Meter, ertastet von einem biologischen Echolotsystem. Schallrückkoppelungen, die in den Wahnsinn treiben. Reeds Metal-Machine-Music in Underwaterworld.</em></p>
<p>«Spul mal zurück, Küde. Aber gaaaanz langsam.»</p>
<p><em>Tage und Nächte sind schäbig kopierte Dubletten. 8 Uhr Tagwacht, 9 Uhr Essen, 10 Uhr Action, 11 Uhr Action, 12 Uhr Essen, 13 Uhr Action, 14 Uhr Action 15 Uhr Action 16 Uhr Action 17 Uhr Action 18 Uhr Essen, 19 Uhr Lichterlöschen. Die Show ist vorbei. Keiner mehr da zum klatschen und johlen. Scheinwerfer prallen auf alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Das Wasser schaukelt an der Oberfläche gemach hin und her. Von draussen schaut es aus, als hätte jemand einen durchsichtigen Gelée über eine Vertiefung gestrichen. Irgendwo findet das Leben statt. Irgendwo liegt ausserhalb. </em></p>
<p><em>Moira schmiegt sich an ihn. Sein Penis schwillt an. Er ist zweieinhalb Meter lang. Tiff lenkt ihn geschickt zwischen ihre Oberschenkel, auf ihren Bauch. Silbrig schimmernde Nacktheit. Ihre Körper reiben sich aneinander, scheinbar schwerelos, zwischen Grund und Himmel. Für zwanzig Sekunden so was wie Glück.</em></p>
<p>Tiffs und Tinas Körper treiben nebeneinander. Tinas langes, hennarotes Haar wie tausend Mikroantennen in jede Richtung mäandrierend. Chelmers holt Luft. Die Körper treiben nebeneinander. Brutto taucht auf, reisst lustlos ein Stück Fleisch aus Tinas Seite, kaut träge dran rum, stochert mit den Stosszähnen nach den Leichen, taucht ab. Die Körper treiben nebeneinander. Moira holt Luft. Die Körper treiben nebeneinander. Tiffs Körper ist weg. Tina liegt auf dem Wasser. Tinas Körper ist weg. Moira holt Luft. Tinas Körper taucht auf, Tiffs Körper taucht auf. Tina hält sich am Beckenrand, Kopf über Wasser, Unterleib darunter. Streichelt über Tiffs Kopf. Sein weit geöffneter Schnabel ist über ihre Scham gestülpt. Beim Heranzoomen blitzt die Zunge auf, die in sanften Bewegungen über ihren Venushügel schnellt. Tina bewegt sich rückwärts aus dem Pool, zieht sich an und geht, noch immer rückwärts, aus dem Blickwinkel der Kamera. Chelmers holt Luft.</p>
<p><em>«Ja, aber mit Menschen ist das was anderes», meinte Moira. «Tu, was du willst. Treib es mit Chelmers. Oder reib dich an … Brutto … ist mir scheissegal … aber nicht … sie. Verstehst du!?!»</em></p>
<p>«Was spielt sich in einem Kopf ab, der bloss weisse Kacheln kennt? Grund, Himmel, johlende Massen. Chrosende Feedbackgeräusche? Fremde, die Fische bringen, Tricks trainieren. Entwickelt man da so ne Art Stockholm-Syndrom?»</p>
<p><em>Vielleicht hätten sie den mit dem Heroin lassen sollen, aber als Tina ihm seinen ersten Schuss setzte, fühlte er sich grandios. Prächtiger noch als ob ihrer Liebe. War es seine Entscheidung? Halbwegs. Feuerwerk stieg unter der Wasseroberfläche, Goldregen rieselte auf den Grund. Begierde, die glühte, in ein Strohfeuer aufging. Liebe und Heroin arbeiten zusammen. Beide sind in ihrem ureignen Sinn «Painkiller».</em></p>
<p>«Was ging mit diesen Viechern? Was geschah unter der Wasseroberfläche?»<br />
«Und Tina … ich fand die eigentlich schon noch scharf … die hätt ich schon &#8230; aber was sie mit Tiff abzog, das ist irgendwie … strub, gestört.»<br />
«Man erzählt sich, dass Jascha, der alte Nachtwächter, alles wusste, aber sie Nacht für Nacht gewähren liess, weil sie Aufnahmen besass, die seine – sagen wir mal – Schwäche für präpubertäre Buben dokumentieren.»<br />
«Im Vogelhaus soll der &#8230;»<br />
«Willst du die Papageien sehen? – Ein todsicherer Treffer.»</p>
<p><em>Als Tiff das erste Mal eine Erektion bekam, während Tina mit ihm rumtollte, lachte sie dieses glockenhelle Lachen und strich beiläufig darüber. Sie schauten sich in die Augen. Unsicher, wie weit sie gehen konnten. Sie beide. Irgendwas loderte. Später umarmte sie ihn, liess ihn seinen Penis, der ihren Kopf  überragte, an ihrem Körper reiben. Nun besuchte ihn Tina Nacht für Nacht. Instinktiv sprang er aus dem Wasser hoch, sah sie von weitem kommen. Sie zog sich aus, setzte sich an den Beckenrand, sprang hinein. Sie turtelten, Tina streichelte ihn, er rieb sich an ihr, sie wollten sich gegenseitig verschlingen. Waren sie erschöpft, sprang er raus, glitt auf die Marmorfliesen am breiten Beckenrand. Sie setzte erst ihm, dann sich einen Schuss. Sie lagen da, nebeneinander, schauten die Sterne und den Mond an, «Dahin will ich mit dir schwimmen», Tina schien zu verstehen. Sie lächelte, sang eine warme Melodie.</em></p>
<p>«Ich hab mich eh gefragt, was ein studierter Anwalt als Aufseher in einem Kinderfreizeitpark verloren hat.»<br />
«Irgendwann wurde er in die Nachtschicht verlegt. Das war schon ein wenig gschpässig.» «Eigentlich wussten es alle.»<br />
«Meinst du, er hat sie gekillt?»</p>
<p><em>Diese Fremdheit unter seinesgleichen. Isolation, die Gedanken einfriert. Apathisches Dulden der eigenen Existenz. Zeit, die bloss vorbeizieht. Menschen, die kommen und gehen. Fisch geben oder keinen Fisch geben. Den Ring halten, durch den man springt. Auf einmal Tina. Er nannte sie so. Tina. Kommunikation durch Sprache war nicht möglich. Nicht nötig, denn es fehlte an nichts. Der Himmel riss auseinander, das Bassin hörte auf zu sein. Die Erde löste sich auf. Da waren weder Wasser noch Luft noch Feuer noch Erde. Nur sie.</em></p>
<p>«Durchaus plausibel … er hat sich durch den Zugang unter Wasser reingeschlichen und ihr, ausgerüstet mit einer Sauerstofflasche, aufgelauert?»<br />
«Und der tote Delfin?»<br />
«Vielleicht machte der Stunk? Würdest du ja auch, wenn jemand deine Liebhaberin attackierte.»<br />
«Meinst du … die können sich verlieben? In Menschen? Und umgekehrt?»<br />
«Ich weiss nur, dass sie von Natur aus polygam und bisexuell sind … Inzest keine Seltenheit ist … dass sie eigentlich alles anrammeln, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.»</p>
<p><em>Eben war sie noch hier. Atmete. Lachte. Kreischte. Tollte mit ihm rum. Tina hielt sich an seiner Rückenflosse fest, sie tauchten bis auf den Grund. Dann kam Moira angeschnellt, wendete, pfefferte Tina mit aller Kraft ihre Schwanzflosse an den Kopf. Sie glitt von Tiffs Rücken. Er wollte sie hinauf an die Luft bugsieren; als er sie auf der Stirn hatte und nach oben tragen wollte, wendete Moira und griff an. Ein heftiger Kampf entfesselte sich, die anderen schauten teilnahmslos zu. Was ging sie das an? Wer jetzt noch kämpft, hat schon verloren. Als es zu spät war, liess Moira von ihm ab. Tinas Körper lag reglos auf dem Grund. Schön, vollkommen. Wie eben. In seinem Hormondurcheinander bekam Tiff einen Ständer. Er schwamm langsam auf sie zu, rieb seinen Kopf an ihrem. Rieb sein Schwanz an ihrem weissen Leib. Für n paar Sekunden … Schuss! Dann nahm er Anlauf und rammte seinen Kopf an die Wand. Machte noch weiter, als dieser bereits gar nicht mehr als solcher zu erkennen war.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/737/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/737/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/737/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/737/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/737/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/737/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/737/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/737/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/737/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/737/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/737/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/737/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/737/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/737/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=737&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>La Loca:  Postkarten an Carl Weissner</title>
		<link>http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/02/la-loca-postkarten-an-carl-weissner/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 09:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Carl Weissner]]></category>
		<category><![CDATA[La Loca]]></category>

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		<description><![CDATA[La Loca, *1950, Punk-Dichterin aus Los Angeles. Den Schimpfnamen hatte sie von ihrem Ex-Lover Andy Garcia, der sie angeblich blutig geschlagen hat. Ihr Buch «Rote Sonne über Echo Park» (dt. von Pociao und Carl Weissner) erschien 1991 im Maro Verlag, &#8230; <a href="http://gasolinconnection.wordpress.com/2012/01/02/la-loca-postkarten-an-carl-weissner/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=680&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>La Loca, *1950, Punk-Dichterin aus Los Angeles. Den Schimpfnamen hatte sie von ihrem Ex-Lover Andy Garcia, der sie angeblich blutig geschlagen hat.<br />
Ihr Buch <a href="https://www.maroverlag.de/book.php?PHPSESSID=&amp;id=38">«Rote Sonne über Echo Park»</a> (dt. von Pociao und Carl Weissner) erschien 1991 im Maro Verlag, Augsburg.</p>
<p><span id="more-680"></span><strong>New York, Ende Januar 1991</strong></p>
<p>Meine Lesung mit Jim Carroll am 6. Februar in der St. Mark&#8217;s Church bewerben sie in der Village Voice mit einem Zitat aus meinem Erfolgsgedicht (50 Seiten!) «Adventures on the Isle of Adolescence»  (es handelt von einem Date mit einem 15jährigen, der frisch aus der Besserungsanstalt ausgebrochen ist):<br />
«Teenager sein, das ist, als wäre man aus der Epoche der Höhlenmenschen direkt auf den Rodeo Drive versetzt, mit nem Skateboard unter den Füßen, mit gerollten Porno-Comics in der Arschtasche und einem T-Shirt, auf dem steht: Eat Shit.»<br />
Drück mir die Daumen. Das muss gut werden.</p>
<p><strong>Los Angeles, 11. März 1991</strong></p>
<p>Hier das Line-up für das schwedische Festival im Oktober. Sie zahlen 500 Dollar für ne halbe Stunde. Scheiße, letztes Jahr wär ich auch gern dabei gewesen: Kathy Acker, John Giorno, Henry Rollins …<br />
In NY hatte ich volles Haus und war ein Hit. Jim Carroll ist im Stehen eingeschlafen. Wenn du auf Heroin bist, leidet bekanntlich die Spritzigkeit.<br />
In Oslo trete ich mit einer Grunge-Band auf, die nennt sich BAFFLE THE HUN!</p>
<p><strong>Los Angeles, 22. März 1991</strong></p>
<p>David Salle (umseitig) ist mein neuer Favorit. Mein letztes Gedicht hab ich nach seinem Bild «Schwarzer BH» getauft.<br />
Wenn du das nächste Mal von mir hörst, werde ich aus Hongkong und Japan schreiben. (Vielleicht schicke ich dir die Fernost-Reisedaten aus purer Angeberei. Und weil die Tournee schwieriger zu organisieren war als alle vorherigen. Ohne Reisestipendium komme ich bei so etwas immer in die Miesen, aber als Rampensau darf ich das nicht so eng sehen.)<br />
Im Oktober kann ich wieder in Europa sein. Wann ist die Frankfurter<br />
Buchmesse? Ist sie scheiße, oder muss man da hin?</p>
<p><strong>Tokio, 21. April 1991</strong></p>
<p>Israel ist kein Orgasmus. Im Gegensatz zu Hongkong, wo ich über Nacht berühmt geworden bin und den Lauf genutzt habe, um auf der Pferderennbahn zu gewinnen.<br />
In Japan finden sie mich toll, aber nicht weil ich bombige Gedichte schreibe, sondern weil ich mal einen grausigen Krebs hatte und trotzdem noch am Leben bin.<br />
In Shibuya kriegst du Säuglinge zum Totficken. Die Entsorgung der Leiche ist im Preis schon mit drin.</p>
<p><strong>Tokio, 23. April 1991</strong></p>
<p>Der Brunzdumm-Koeffizient von Heidelberg ist noch immer unerreicht.<br />
Da ich die Hälfte jeder Lesung auswendig bestreite, sage ich jetzt immer vorweg: «In Heidelberg bin ich einmal erbost von der Bühne gestürmt, weil sie im Saal geschwätzt haben. Wie es scheint, wird man dort nur ernst genommen, wenn man vom Blatt liest. Scheiß auf so ein Publikum.»<br />
In Kobe habe ich vom Bett einen Teil des Sternenhimmels sehen können und dabei wild onaniert.</p>
<p><strong>Berlin, 6. Juni 1991</strong></p>
<p>Hier ein fabelhaftes Foto von dir, backstage im Amerika-Haus Frankfurt. Du bist einer der besser aussehenden Typen in diesen Breiten, du getigerter Sauhund. Ich kann mich irren, aber vorläufig bleib ich dabei.<br />
Die Akustik war zum Steinerweichen, aber sonst ging&#8217;s.<br />
Ich schreibe nichts mehr. Ich fahr an nen Fjord und stürz mich von den Klippen.</p>
<p><strong>Stockholm, 12. Juni 1991</strong></p>
<p>TAKE THAT, LEDA</p>
<p>Er warf sich auf mich<br />
Seine gefiederte Brust prall wie der<br />
Bug einer Galeone<br />
Seine Schwimmhäute schmatzten<br />
An mir; er stieß mich mit den<br />
Knien.<br />
Wir balgten uns stundenlang um den<br />
Wünsch-dir-was-Knochen<br />
Ich kriegte dicke Schenkel<br />
Sein Schnabel schmeckte<br />
nach Hund.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/680/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/680/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/680/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/680/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/680/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/680/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/680/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/680/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/680/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/680/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/680/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/680/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/680/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/680/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=680&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Beat &#8217;69</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 11:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Carl Weissner]]></category>
		<category><![CDATA[Hadayatullah Hübsch]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Fauser]]></category>
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		<category><![CDATA[Pablo Haller]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Wondratschek]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben erschien im Moustache-Magazin ein fiktives Interview mit Jürgen Ploog, Carl Weissner, Wolf Wondratschek, Hadayatuallah Hübsch und Jörg Fauser aus dem Jahr 1969.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=668&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2011/12/jc3bcrgen75.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-669" title="jürgen75" src="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2011/12/jc3bcrgen75.jpg?w=300&#038;h=273" alt="" width="300" height="273" /></a>Eben erschien im <a href="http://www.moustache-magazin.ch/">Moustache-Magazin</a> ein <a href="http://issuu.com/moustachemag/docs/moustache/19#share">fiktives Interview</a> mit Jürgen Ploog, Carl Weissner, Wolf Wondratschek, Hadayatuallah Hübsch und Jörg Fauser aus dem Jahr 1969.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/668/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/668/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/668/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=668&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>A MUSEUM OF SPOKEN PICTURES</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pablo Haller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jürgen Ploog]]></category>

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		<description><![CDATA[A MUSEUM OF SPOKEN PICTURES von Jürgen Ploog.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=646&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2011/12/late98.jpg"><img class="alignright size-large wp-image-649" title="late98" src="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2011/12/late98.jpg?w=1024&#038;h=476" alt="" width="1024" height="476" /></a><a href="http://gasolinconnection.files.wordpress.com/2011/12/ploog-sigil-for-junk.pdf">A MUSEUM OF SPOKEN PICTURES</a> von Jürgen Ploog.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gasolinconnection.wordpress.com/646/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gasolinconnection.wordpress.com/646/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gasolinconnection.wordpress.com/646/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gasolinconnection.wordpress.com/646/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gasolinconnection.wordpress.com/646/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gasolinconnection.wordpress.com/646/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gasolinconnection.wordpress.com/646/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gasolinconnection.wordpress.com/646/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gasolinconnection.wordpress.com/646/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gasolinconnection.wordpress.com/646/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gasolinconnection.wordpress.com/646/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gasolinconnection.wordpress.com/646/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gasolinconnection.wordpress.com/646/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gasolinconnection.wordpress.com/646/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gasolinconnection.wordpress.com&amp;blog=18246907&amp;post=646&amp;subd=gasolinconnection&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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